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Stressentstehung

Übersteigt eine Belastung eine Ressource so entsteht Stress. Ursprünglich kommt der Begriff Stress aus dem Maschinenbau. Stress beschrieb die Spannung unter die ein Material gesetzt werden konnte, ehe es zerbricht. Glas hat einen anderen Belastungsgrad als Gummi, Holz eine andere Widerstandskraft als Plastik.  Metall hat eine andere Biegefestigkeit als Marmor. Einflussgröße Nummer 1 ist also das Material was unter Stress gesetzt wird. Die Materialbeschaffenheit mit all den Eigenschaften die ein Material in der Atomaren Einheit eben mit sich bringt.

Belastungsintensität

Der nächste Faktor der über die Wirkung von Stress entscheidet, ist die wahrgenommene Belastungsintensität. Schmirgelpapier hat auf Holz eine andere Wirkung als eine Axt, Wasser reagiert auf Stoff anders als auf Glas und Plastik verkraftet eine Dehnung nicht so gut wie Gummi. Je nach Intensität übersteigt die Belastung die Belastbarkeit des Materials, es kommt zum Bruch, Riss oder zur Beschädigung. Eine hohe Widerstandsfähigkeit wird als Resilienz bezeichnet. Diese kann unterschiedlich stark ausfallen und mit bestimmten Methoden trainiert werden!

Die drei kleinen Schweinchen

Ein schönes Märchen das sich intensiv mit dem Thema Stress und Resilienz auseinandersetzt ist das Märchen der drei Schweinchen und dem bösen Wolf.

Schweinchen eins heißt Fiedler und ist der Archetyp vom kurzatmigen, ängstlichen, hyperventilierenden Stressschweinchen, das bereits bei der leichtesten Belastung unter Stress leidet. Die Resilienz? Nicht vorhanden. Die Stresswahrnehmung und Wirkung? Durch persönliche Stressverstärker und ein nicht vorhandenes Nervenkostüm wirkt der Stress unmittelbar und ohne Filter auf Fiedler.
Die Muskulatur verspannt sich, der Blutdruck steigt, das Fleisch wird zäh und übersäuert. Fiedler hat schon echt viel Mist erlebt im Leben und denkt viel darüber nach was hätte besser laufen können und gibt seinem Umfeld die Schuld an seiner Situation. Bei der Arbeit möchte dem armen Schwein nichts gelingen, weil der Chef ein Wolf im Schafspelz ist.

Außerdem ist Fiedler ständig krank und müde. Es passieren ihm viele Fehler. Fiedler steht kurz vorm Quiek-out. Fiedlers Sau hat sich schon vor mehreren Jahren getrennt. Sie hat das ewige Gejammer und Rumgenöle nicht länger ertragen können und ist mit dem Biber aus der Nachbarschaft durchgebrannt – Was für ein elendiges Schwein. Freunde und Hobbys hat Fiedler keine mehr, nach der Arbeit legt er sich auf den faulen Speck und schaut über Netflix Game of Thrones. Wenn es gut läuft bestellt er sich gegrillte Maiskolben und sinkt dann irgendwann erschöpft in sich zusammen, nur um am nächsten Tag wieder in das Schweinchenrad einzusteigen und zu laufen bis die Erschöpfung obsiegt. Die blöde Kuh von nebenan rät Schweinchen Fiedler zwar stets zur Entspannung und zur Prävention, doch Fiedler braucht das nicht, denn er ist eine richtig arme Sau und sein Umfeld richtig beschissen, alle sind blöd und möchten ihn ärgern. Kurz: Fiedler ist ungenießbar und absolut nicht in seiner Mitte.

Schweinchen Pfeiffer

Schweinchen zwei, Pfeiffer steckte auch einmal im Schweinchenrad der Arbeit und scheffelte ohne Spaß und Freude, tat eben seine Pflicht wie es von ihm erwartet wurde. Täglich ging er ins Büro und machte dort eben Schweinkram. Nach der Arbeit erledigte er auch den Haushalt denn Pfeiffers Sau war damit beschäftigt die Ferkel aufzuziehen. Stress erlebte Pfeiffer in Situationen die seinen Alltag durcheinander brachten oder seine persönlichen Fähigkeiten nicht ausreichten.
Pfeiffers Arbeitgeber, eine saustarke Führung, ist sehr daran interessiert, dass die Fluktuation vermieden und Gesundheit der Schweinchen gewahrt wurde und installierte das Schweinische Gesundheitsmanagement. Dort wurden in regelmäßigen Abständen Bewegungsangebote, wie: Rollen im Matsch, oder Rückenspeckkurse angeboten.

Im Entspannungs- und Ernährungsbereich gab es mit der ansteigenden Schweinchenentspannung und Ernährungsangeboten mit glyphosphatfreien Lebensmitteln vom Schweineohr bis zur Lende Balsam für de Seele. Pfeiffer ist auf einem guten Weg ein entspanntes Leben zu führen und seinen Körper im Gleichgewicht zu halten. Seine Work-Life Balance ist optimal abgestimmt, dennoch lebt Pfeiffer oft in der Zukunft und sehnt sich schon zur Rente, wenn es endlich nicht mehr abhängig von der Arbeit ist und machen kann was es möchte. Pfeiffer träumt von einem eigenen Schweinestall mit Außengehege für die vielen Ferkel die er noch machen möchte. Pfeiffer arbeitet also regelmäßig an seiner Belastbarkeit und versucht diese durch Resilienztraining zu steigern. So bleibt er zum einen gesund, zum anderen liefert er für seinen Arbeitgeber einen Mehrwert, weil er nicht notgeschlachtet werden muss. Pfeiffers Work-Life Balance ist in nahezu in Ordnung. 

Schweinchen Schlau

Schweinchen Schlau ist der Dritte im Bunde. Schon seit mehreren Jahren nutzt Schweinchen Schlau das Präventionsangebot der Schweinegesundheitskassen und besucht regelmäßige Kurse zum Thema Bewegung, Ernährung und Entspannung. Schweinchen Schlau bewegt sich täglich mehrere Minuten und bevorzugt einen unbeschleunigten Alltag. Schweinchen Schlau achtet sehr darauf was es isst und trainiert seine Muskeln mit 100 Schaufelstütz, 50 Sau-ups und 30 Lendenzügen pro Tag. Weiter hat er ein Work-Life Coaching abgeschlossen, das eine wilde Wutz mit ihm durchgeführt hat. Seither visualisiert er regelmäßig, beherrscht kognitive Neustrukturierungen und hat unzählige Tools aus dem Stress- und Zeitmanagement kennengelernt.

Work-Life Balance

Schweinchen Schlau arbeitet von Zuhause aus und kann sich seine Lebenszeit frei einteilen. Regelmäßige Spaziergänge in den Wald und der Besuch verschiedener Wildsäue zählt zu seiner Wochenendroutine. Man könnte sagen, Schweinchen Schlau ist ne richtig geile Sau.
Bald schon möchte Schweinchen Schlau Unternehmer werden und ein Open-Door-Management für seine Mitarbeiter pflegen. Um seine Unternehmensgründung zu planen, nimmt er sich in jeder Woche eine Stunde Zeit um fokussiert an seinem Projekt zu arbeiten.  Schweinchen Schlau wird schon bald ein sau-erfolgreicher Unternehmer mit vielen A-Schweinchen als Mitarbeiter. Seine Work-Life Balance ist beispiellos und jeder Moment eine Glückserfahrung. 

Unterschiedlicher Umgang mit Stress

Die drei Schweinchen haben einen unterschiedlichen Umgang mit Stress und verwenden unterschiedliche Materialien für ihre Häuser. Während die Häuser von Fiedler und Pfeiffer schon unter geringer Belastung zerbersten, hält sich Schweinchen Schlau in einem robusten und widerstandsfähigen Steingebäude auf. Schweinchen Nummer drei hat also eine hohe Resilienz, während Schweinchen eins  und zwei sehr anfällig auf die Belastung des Wolfs reagieren. Wie das Märchen ausgeht wissen wir seit Kindertagen. Schweinchen eins und zwei suchen Hilfe bei Schweinchen drei und lernen eine Lektion für ihr Leben. 

Und wer bist Du?

Was für ein Schweinchen willst Du also sein? Was kannst Du gegen den Stress unternehmen?
Durch gezieltes Training lässt sich die persönliche Resilienz stärken. Dazu eigenen sich Präventionskurse, bei denen Bewältigungsstrategien erlernt werden, wie beispielsweise Kurse im Bereich Stress- und Zeitmanagement. Auch sind im Bereich der Prävention stressregulierende Entspannungsverfahren wie das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung zu nennen. 

Aktuelle Termine für Präventionskurse findest Du auf meiner Homepage.

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